Matrashaus Hochkoenig

»Wolkenhäuser« nennt man sie gern, die Hütten ganz oben auf den hohen Bergen. Wagt man einen Vergleich zu anderen Berghütten, so besitzt das Franz-Eduard-Matras-Haus am Scheitel des Hochkönigs zweifellos einen der exklusivsten Plätze. Und einen der höchsten sowieso, das lässt sich immerhin mit geodätischer Genauigkeit nachweisen: 2941 Meter erhebt sich der Gipfel des Hochkönigs über dem Pegel der Adria und stellt damit einen absoluten Paradeberg der Salzburger Kalkalpen dar, im Jahr 1898 gekrönt durch das »Kaiser-Jubiläum-Schutzhaus«.

Anlässlich Franz Josephs 50-jährigen Regierungsjubiläums sollte es schließlich etwas ganz Besonderes sein. Thronfolger Franz Ferdinand jedoch verfügte einige Jahre später aufgrund seiner rigiden Jagdinteressen die Abtragung, was der Präsident des Österreichischen Touristenklubs Franz Eduard Matras allerdings zu verhindern wusste. Zwei Jahrzehnte später (1932) dankte man es ihm mit der Umtaufung des Hauses auf seinen Namen. Vollkommen machtlos war man allerdings, als die Hütte im Winter 1982 ein Raub der Flammen wurde. Skitourengeher hatten unachtsam gekokelt …

Der ÖTK fackelte daraufhin nicht lange: Bereits 1985 konnte der Neubau in Form eines schmucken Polygons eröffnet werden.

Eckdaten zum Matrashaus am Hochkönig

Lage 2941 m
Besitz DAV
Öffnungszeiten März bis Juni bei Schönwetter an den Wochenenden
Ausstattung Schlafplätze: Zimmerlager: 20, Matratzenlager: 122, Notlager: 0
Preise 11,- bis 27,- Euro
Kontakt Tel. 0043 (0)6467-7566 , Homepage Matrashaus
Buchtipp Matrashaus HochkoenigHeinrich Bauregger: Von Hütte zu Hütte:
Hüttenzauber, Panoramablicke, Gipfelglück. Höhenwege zwischen Berchtesgaden und Oberstdorf.
Standort
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