Hüttenwandern zwischen Allgäu und Südtirol

Tipps Hüttentour

Blick vom Aufstieg zum Hocheck auf den Göllstock

Die Alpen gehören in ihrem Formenreichtum, ihrer Geologie, ihrer Artenvielfalt und ihren kulturellen Ausformungen zu den schönsten Gebirgslandschaften der ganzen Welt. Eine jahrhundertelange intensive, aber schonende Nutzung ihrer natürlichen Ressourcen – sei es durch Holzabbau, Almwirtschaft oder Bergbauernkultur – hat nicht unwesentlich dazu beigetragen. Dem Erlebnisreichtum sind keine Grenzen gesetzt.

Idee dieser Seite ist, dem Normalwanderer und Bergsteiger eine ausgewogene Mischung an Tourenmöglichkeiten anzubieten, die ihn alle Facetten des alpinen Raumes kennen lernen und unter einem neuen Blickwinkel sehen lassen. Neben den klassischen Gipfelzielen mit ihren zahlreichen Routenvarianten werden auch weniger bekannte, aber nicht weniger attraktive Möglichkeiten vorgestellt.

 

 

Hüttentouren und Wandern von Hütte zu Hütte

Hüttenwanderungen sind das Salz in der Suppe der Bergwanderer. Auch wenn nur ein Tag für die Bergtour zur Verfügung steht, ist eine Hüttentour ein lohnendes Unterfangen. Morgens aufbrechen, mittags eine deftige Brotzeit auf der Hütte genießen und in der Nachmittagssonne wieder absteigen. Eine Hüttenwanderung ist immer auch als Tagestour lohnenswert! Noch besser ist es natürlich, man nimmt sich für eine Hüttenwanderung etwas mehr Zeit. Wer die Sonne hinter den Bergspitzen untergehen sehen will, sollte mindestens eine Wochenendtour mit Übernachtung einplanen. Denn nie lässt sich die Ruhe der Natur eindrucksvoller erleben als bei einem stillen Sonnenaufgang auf dem Gipfel eines Berges!

Ein ganz besonderes Erlebnis ist eine Mehrtagestour von Hütte zu Hütte. Wer mehrere Tage am Stück in den Bergen verbringt, kann einmal richtig Abstand nehmen vom stressigen Büroalltag. Denn ohne Internet und Handy-Empfang bleibt selbst dem hartgesottensten Großstädter nichts anderes übrig, als sich auf die Natur und die Bergwelt der Alpen einzulassen. Dafür kommt man dann umso entspannter wieder zurück.

Von der Planung und Ausrüstung für die Hüttentour bis hin zur Hüttenübernachtung

Die richtige Hüttentour Vorbereitung ist essentiell für eine gelungene Hüttentour. Bei der Planung der Route müssen alle Beteiligten berücksichtigt werden, der Schwächste in der Gruppe bestimmt die Schwierigkeit der einzelnen Streckenabschnitte. Weitere wichtige Faktoren sind die Wetterprognosen, die Erreichbarkeit öffentlicher Verkehrsmittel und eventuell die Reservierung der Schlafplätze.

Ebenso wichtig wie eine gute Vorbereitung ist die Ausrüstung für die Hüttentour. Was muss alles in den Rucksack? Und welche Ausrüstung braucht man auf einer Hüttentour? Je nach Länge, Anforderungen und Wetteraussichten sollte der Rucksack für alle Eventualitäten ausgestattet sein. Zu viel Gewicht auf dem Rücken wird schnell lästig, denn auf einer anstrengenden Tagestour spüren die Schultern jedes überflüssuge Gramm. Dennoch sollten einige Dinge, wie ausreichend zu trinken und ein Erste-Hilfe-Set immer dabei sein.

Alpenvereinshütten – Schutzhütten und Bergtourismus

Tipps Hüttentour

Eine urige Berghütte in der Schweiz

Hütten werden wohl niemals ihre Bedeutung verlieren, solange Menschen in die Bergen gehen. Man muss sich nur einmal an einem schönen Sommertag auf der Terrasse einer Hütte niederlassen und wird sofort begreifen: Hier wird das Leben genossen. Aber die Berghütten haben sich verändert. Früher waren es reine Schutzhütten mit einfachster Ausstattung. Heute nächtigt man auf manchen Hütten schon mit Sauna und W-Lan.

Grundsätzlich stehen Berghütten allen Berggehern offen, sei es als Schutzhütte bei Regen und Unwetter, oder zur Einkehr und Übernachtung. Damit dieses System funktioniert, sollten die Besucher einige Punkte beachten.

Denn in den oftmals extremen Lagen der Hütten ist die Warmwasser- und Stromzufuhr nicht immer in Hülle und Fülle gewährleistet. Und auch bei einer Hüttenübernachtung im Lager gibt es Regeln, an die man sich halten sollte.

 

Hütten von A bis Z